Eigentlich hat sich meine Einstellung gar nicht so sehr verändert. Ich war schon immer neugierig auf das Leben, zielstrebig, dynamisch und voller Tatendrang. Sackgassen, Langeweile und Eintönigkeit gab es bei mir noch nie.
Eines hat sich durch die Erkrankung aber doch gewandelt. Ich sage mir heute aus tiefem Respekt vor all jenen, die noch kämpfen oder es nicht geschafft haben, das ich das Leben für sie mitlebe. Das gibt mir enormen Mut. Wann immer ich ins Zweifeln gerate, weiß ich, was diese Menschen mir sagen würden: “ Mach es einfach solange du die Chance dazu hast.“ Das ist der beste Antrieb, den man sich vorstellen kann. Für sie alles gehe ich weiter voran. Ich traue mir heute viel mehr zu, konzentriere mich auf die Dinge, die mir Spaß machen, und lebe mein Leben genau so, wie ich es möchte.