
Meine persönliche Reise nach dem Krebs
Nach einem Schicksalsschlag gibt es oft drei Abschnitte: das Leben davor, den Kampf und das Leben danach.
Über meinen Krankheitsverlauf möchte ich hier bewusst nicht schreiben. Stattdessen geht es um das Danach, um die Zeit, die oft weniger sichtbar ist und doch ihre eigenen Herausforderungen mit sich bringt.
2025 galt ich als geheilt. Die Remission war überstanden, die Nachsorge wurde seltener. Meine Krebstherapie war erfolgreich, und ich hatte das Gefühl, endlich wieder nach vorne blicken zu können.
Doch eines Tages wachte ich auf und spürte. dass etwas nicht stimmte.
Die vergangen Jahre hatten ihren Preis gefordert, körperlich und vor allem seelisch. Schlafstörungen, Erschöpfung, Überforderung und viele andere Folgen begleiteten mich auf meinem Weg. Ohne es bewusst wahrzunehmen, war ich nach der überstandenen Erkrankung in eine emotionale Achterbahnfahrt geraten, ohne wirklich Zeit gehabt zu haben, durchzuatmen.
Genau davon möchte ich erzählen.
Heute bin ich wieder ganz bei mir angekommen. Es ist Ruhe eingekehrt. Ich genieße das Leben bewusster, feiere die kleinen Momente und weiß sie mehr denn je zu schätzen.